Über den Blog

Ich helfe dir mit deinem Unternehmen und zeige die neusten Projekte. Die Frau mit zu vielen Ideen, zu vielen Büchern und immer mit einem Pferdeschwanz - die bin ich! Meine Mission? Dir zu helfen, deinen Unternehmens-Traum endlich zu erfüllen!

Wie du die Identität deines Unternehmens festlegst

Die Unternehmensidentität ist ein wichtiges Hilfsmittel. Wenn du die Stimme deiner Marke definiert hast, wird es eine starke Erweiterung deines Unternehmens. Es wird dir dabei helfen deine idealen Kunden zu finden und in ihnen ein Verlangen zum Kauf erwecken. Durch eine einheitliche Identität baust du Vertrauen auf und zeigst deinen Kunden, dass sie auf deine Fähigkeiten zählen können.

Die Unternehmensidentität gehört zu den Grundsteinen deines Unternehmens

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Deine Identität spiegelt sich in allem wider, was mit deinem Unternehmen zu tun hat. In der Stimme deiner Texte, dem Stil der Bilder und allen Grafiken. Es geht darum, dass du dein Unternehmen für deine idealen Kunden zu der einzigen Entscheidung machst.
Durch die Definition wird es dir auch einfacher fallen dein Unternehmen zu leiten. Ich werde dir heute zeigen, wie du durch ein paar einfache Schritte die Identität festlegst und sie einsetzt.

Die Vorteile einer gefestigten Unternehmensidentität sind unschlagbar und zeigen mir, dass es absolut notwendig ist, sie zu definieren. Also, warum die Zeit und eventuell auch Geld investieren?

  • Du wirkst sofort professioneller
  • Dadurch kannst du deine Preise erhöhen
  • In deiner Branche wirst du zu der ersten Anlaufstelle
  • Deine Konkurrenz verkleinert sich drastisch

Überzeugende Unternehmensidentitäten und Stimmen machen es dem Kunden einfach von dir zu Kaufen. Dein Unternehmen, egal welche Branche, Größe oder Standort, wird Wiedererkennbar und erhöht deinen Wert.

Überprüfe deine jetzige Unternehmensidentität

Um die Identität von deinem Unternehmen zu finden muss zu zunächst wissen, wofür dein Unternehmen überhaupt steht. Wie ist der erste Eindruck, wenn jemand auf deine Website stößt? Fühlst du dich wohl, dein Unternehmen zu zeigen und kannst du das Herzstück in wenigen Minuten erklären? Wer ist dein idealer Kunde? Weißt du wo er sich herumtreibt und kennst du welche Ängste und Wünsche er hat?

Es ist wichtig den strategischen Teil zu erfüllen, bevor man zu der visuellen Identität übergeht.

Nun da die Ansichten klar sind, geht es richtig los. Zunächst gucken wir auf deine vorhandene Identität und legen fest, ob man sie verbessern muss oder eventuell sogar ganz neu zusammenstellen sollte. Es ist Zeit sich zu organisieren und die Prioritäten zu ordnen.

Überlege, als was dein Unternehmen bekannt werden soll, die Kunden, mit denen du zusammenarbeiten willst und in welcher preislichen Kategorie du geordnet werden möchtest. Sehe dir jedes Element deines Unternehmens an und sei sehr wählerisch. Zu deinem Unternehmen gehört wirklich alles, selbst die Rechnungen oder E-Mail, die du schreibst.

1. Stell dir vor, du wärst dein eigener Kunde: Mit was kommt er alles in Kontakt? Schreibe alles auf und lege es zusammen. Was sagt dir der Überblick? Ist alles einheitlich und sendet es die richtige Botschaft?

2. Was du dir außerdem ansehen solltest:

  • Deine Social Media Kanäle
  • Dein visuelles Branding (Logo, Farben, Typografie & Schriftarten, Muster, Illustrationen, Grafiken,…)
  • Deine druckbaren Elemente (Visitenkarten, Briefpapier, Flyer, Broschüren, Kataloge,…)
  • Deine Produkte (die Verpackung, Bestellablauf, …)
  • Dein Service (Präsentationen, Ergebnisse, Rechnungen, E-Mails,…)
  • Deine Website
  • Dein Blog und die Artikel
  • Eventuelle Büroräume, Firmenwagen, Produktdisplays, …

3. Sieh dir jedes Element als einzelnes und als gesamtes an. Was fällt dir auf?

4. Finde heraus, was du ändern musst. Was passt nicht zusammen oder was spricht dich nicht an? Schreibe auf, was sich ändern muss!

Finde Wörter, die dein Unternehmen beschreiben

Da du nun weißt, was nicht passt werden wir deine Stimme festlegen. Zunächst legst du dazu eine Liste an Wörtern fest. Diese Wörtersammlung soll als Erstes dein Unternehmen beschreiben und dir dann dabei helfen den Inhalt zu schreiben.

Eine Liste von den richtig „fühlenden“ Wörtern zu haben ist der Startpunkt der Identität. Welche Art von Wörtern passen zu dir und deinem Unternehmen und welche sind das genaue Gegenteil? Mit einer sogenannte „Blacklist“ weißt du bereits, in welche Richtung es nicht gehen soll.

Um die richtigen Wörter zu finden kannst du zunächst feststellen in welche Saison dein Unternehmen passt. Erst ergibt es vielleicht keinen Sinn sich für Frühling, Sommer, Herbst oder Winter zu entscheiden und manche überlappen sich auch ein wenig, aber es hilft einem, in die richtige Richtung zu gehen.

Die Frühlings-Persönlichkeit:
zugänglich, aufgeschlossen, hell, freundlich, quirlig, lebendig, spaßig, offen, jung, positiv, optimistisch
Die Sommer-Persönlichkeit:
artistisch, elegant, detail-orientiert, natürlich, logisch, fließend, ruhig, romantisch, organisiert, unterstützend
Die Herbst-Persönlichkeit:
robust, urig, stürmisch, feurig, Ganzheit, wirksam, tüchtig, authentisch, standfest, herzlich, fokussiert

Die Winter-Persönlichkeit:

verlockend, eindeutig, bestimmend, diszipliniert, dramatisch, angetrieben, luxuriös, üppig, realistisch, großzügig

Für Studio Mare habe ich eine Reihe von herbstlichen Wörtern benutzt: Authentisch, Fokussiert, Leidenschaftlich und Standfest. Mir gefallen herzlich, behaglich, wohlig und gemütlich sehr und sie ergeben das Aushängeschild für Studio Mare.

Behalte deine Liste von Wörtern im Hinterkopf, wenn du an deinem Unternehmen arbeitest. Selbst beim Texte schreiben oder im Gespräch mit Kunden. Ich möchte, dass sich meine Kunden warm, herzlich und geborgen fühlen und versuche das auch in jedem Gespräch, in der e-Mail und Nachricht wiederzugeben. Wie ihr also sehen könnt, sehe ich in Studio Mare eine Herbst-Persönlichkeit.

Erstelle ein Moodboard

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Zunächst solltest du deine Absichten klären. Dabei spielt es keine Rolle, ob du die grafischen Elemente überarbeiten, auffrischen oder ganz neu setzen möchtest. Ein Moodboard ist nie eine Zeitverschwendung und bringt dir immer einen neuen Blickwinkel. Du bekommst neue Ideen, einen klaren Fokus und eine definierte Sicht.

Die Wörter, die du eben definierst hast, sollen nun in Bilder umgesetzt werden. Dein Stil und Aussehen werden von den Wörtern definiert und beschrieben. Sie sollen nicht nur in Bilder übersetzt werden, sondern auch in Texturen, Objekte, Fotografie, Design und alles was dich inspiriert. Das Moodboard muss nicht digital sein, du kannst es auch aus ausgeschnittenen Magazinen und selbst fotografierten Bildern zusammen stellen. Du sollst dabei Spaß haben und es gibt nicht schöneres als ein selbst erstelltes Ergebnis.

1. Suche Bilder
Suche passende Bilder in Magazinen oder Zeitungen, auf Pinterest oder Instagram oder auch direkt bei Google. Die Bilder sollten in der Art sehr unterschiedlich sein, gucke nach Texturen und Materialien welche die Stimmung reflektieren. Alles soll sich richtig anfühlen und keine Sammlung der Konkurrenz sein.
2. Erstelle dein Moodboard
Lade nun alle gesammelten Bilder in eine Datei und starte damit sie zusammen zu fügen. Eliminiere Bilder die doch nicht mehr so gut passen. Sei sehr kritisch und verkleinere deine Bilder-Sammlung aus 5 – 10 Stück. Wenn du nicht digital arbeitest, lege die Bilder auf ein weißes Blatt Papier und arrangiere sie so, dass die Kombination gut zusammenpasst.
3. Edit Edit Edit
Nun ist es an der Zeit so lange die Bilder auszutauschen und zu verändern, bis es passt. Ganz oft nehme ich mir eine Auszeit und sobald ich ein paar Stunden später am Moodboard weiterarbeite, habe ich einen viel klareren Blick.

Wann genau das Moodboard fertig ist und alle Bilder die richtige Position haben, werdet ihr merken. Das Gefühl wird einfach stimmen und es sieht genauso aus, wie sich euer Unternehmen anfühlen soll.

Füge alles zusammen

Nun solltest du deine Ergebnisse notieren. Du weißt, wie dein Unternehmen aussehen soll und wie es sich anfühlen sollte. Das Moodboard für Studio Mare habe ich auf meinem Computer gespeichert und ausgedruckt. Es hängt zusätzlich direkt neben meinem Schreibtisch, sodass ich es immer im Blick habe. Das hilft mir die „Basics“ wiederzufinden und mich daran zu erinnern, wofür Studio Mare steht.

Die Identität verändert sich mit der Zeit

Die Identität ist nicht etwas, was in Stein gemeißelt ist. Mit der Zeit verändert sie sich entwickelt sich weiter. Bei jedem größeren Schritt könnt ihr die Anleitung wiederholen oder nur Kleinigkeiten austauschen. Die Stimme deines Unternehmens hilft dir eine Festigkeit zu entwickeln und mutwillige Entscheidungen zu treffen.

Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse! Teile mir doch mit in was für eine Saison dein Unternehmen passt. 🙂

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